Wie gut kenne ich mein Team? Wen muss ich wie behandeln um einen Schritt weiter zu kommen? Wer hat welchen Einfluß auf mein Projekt, mein Team? Wer kennt diese Fragen rund um die Themen Verstehen, Miteinander, Mikropolitik usw.  in seinen Projekten bzw. seinem Arbeitsumfeld nicht? Jeder? Dann hätten wir vielleicht einen spielerischen Ansatz um Euch weiterzuhelfen!

Inspiriert von Olaf Hinz und dessen Taktikmatrix in seinem Buch “Der Projekt-Kapitän“, kam der Draufrumdenker in mir durch und ich überlegte mir, wie man dieses sinnvolle Tool einerseits visuell aufbereiten und andererseits für mehrere Anwendungsgebiete einsetzen kann.

Der zugegebenermaßen relativ bescheuerte Titel Environment-Grid repräsentiert eine Matrix, mit der spielerisch unterschiedliche Situationen simuliert werden können. Schauen wir uns zunächst die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten an (die mir bisher einfielen):

  1. Die Taktikmatrix
  2. Die Teamanalyse
  3. Der Stakeholderholderüberblick

Gerne könnt Ihr uns weitere Ideen für Einsatzgebiete nennen.

Spielerisch und visuell Teams und Stakeholder analysieren? Ein Hilfswerkzeug für Mikropolitik einsetzen? Der Environment-Grid.
Spielerisch und visuell Teams und Stakeholder analysieren? Ein Hilfswerkzeug für Mikropolitik einsetzen? Der Environment-Grid.

Wie funktioniert es?

Die zentrale Komponente ist immer der/die/das Grid – das ist schnell gezeichnet (Yup, Excel geht auch) und Ihr legt es dann einfach in die Mitte. Dann sucht Euch Eure Einsatzmöglichkeit aus (z.B. Teamanalyse). Zu jedem der Gebiete haben wir uns vorgefertigte Karten mit möglichen Themen überlegt (das könnte beispielsweise in diesem Beispiel Fragen wie “Wann hat der Mitarbeiter Geburtstag?”, “Wie reagiert er in schwierigen Situationen?”, “Wie loyal ist er?”,…und, und, und. Diese Karten mit den Fragen werden nun in eine Reihe gelegt – im dargestellten Grid ganz rechts. Oberhalb des Grids positioniert Ihr nun die Personen, die Ihr analysieren wollt. Ihr könnt natürlich auch Fotos oder Playmobil-Figuren oder sonst was nehmen, allerdings sollte es meiner Meinung nach etwas sein, dass Euch wirklich an die Person erinnert. Gut jetzt habt Ihr Karten und Charaktere verteilt. Jetzt kommt die Icon-Box. Nehmt Euch zum Beispiel Smilies oder ja/nein Kärtchen und bewertet Euer Wissen über die Person pro Frage. Wenn Ihr also wisst, wann der Kollege xy Geburtstag hat, macht ein grinsenden Smiley in das Schnittpunktfeld, wenn Ihr es nicht wisst einen missmuffligen Smiley. Wenn Ihr das für alle Felder gemacht habt, seht Ihr relativ schnell, wo Ihr noch Optimierungspotential habt, oder wo Ihr ziemlich gut präpariert seid.

Habt Ihr noch weitere Ideen?

Lasst es uns wissen und berichtet uns auch gerne über Eure Erfahrungen.

Gerne entwickeln wir die Idee mit euch weiter…

Viele Grüße,

Christian & Daniel

 

 

 

 

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