Panik im Gewerbeamt – Der (2) Wochenrückblick

Wiedermal konnten wir einige Punkte auf unserer ToDo-Liste abhaken. Um Euch das ganze lesbar darzustellen, eine kurze Auflistung der Schritte die zur Firmengründung notwendig sind:

0. Gründungstag: Morgens auf’s Amt. Alle wichtigen Utensilien einpacken: Personalausweis, Gewerbeantrag* ( 1x pro Gesellschafter) und iPad (zum Zeichnen in der Wartezeit).

1. Marsch zum Gewerbeamt mit ausgefülltem und unterschriebenem Formular (New-Age-Firmenideen einfach formulieren).

2.  Im Gewerbeamt: Nummer ziehen und auf die richtige Anzeige starren.

3. Während dem Warten feststellen, dass die beiden Anträge unterschiedliche Firmennamen enthalten und den (vorsorglich mitgebrachten) Ersatzantrag schnell ausfüllen.

4. Nach Aufruf der Wartenummer das richtige Besprechungszimmer finden.

5. Anfeindungen mit Humor nehmen (Nach ausführlicher Erklärung wurden wir mit Straßenkünstlern verglichen).

6. Keine Panik vor unlesbaren Zeichen neben dem Eurobetrag des Einzahlbeleges. Wir zahlten 45 € pro Nase/Antrag (Nicht 450 €, was den Herrn Gesellschafter zur Panikatacke inkl. Fluchtabsicht verleitete).

7. Nach Begleichen der Rechnung wieder -aus- dem Amt finden. Bei strömenden Regen möglichst den richtigen Ausgang verwenden.

8. Tolle Titel für Visitenkarten ausdenken – Doppeldeutungen vermeiden (“Chief Pencil Schwinger”?).

9. Im richtigen Parkhaus nach dem Auto suchen.

10. Im richtigen Parkhaus nicht an geschlossenen Türen rütteln, sondern prüfen, ob sich ein elektronischer Türöffner neben der Tür befindet.

11. Bei der nächsten Türe wieder: nicht rütteln, sondern… Ggfs. älteren Damen gut zureden: “Der ist immer so”.

12. Im Auto steif und fest behaupten, dass alles im Griff ist – während man das dritte Mal auf derselben Parketage im Kreis fährt.

13. Lecker im Schnellrestaurant (zwischen den Terminen) feiern.

* Den Gewerbeantrag gibt es als Download im jeweils zuständigen Gewerbeamt. Wenn nicht: Das Ding hat “nur” eine Seite und sollte auch vor Ort in unter 10 Minuten ausfüllbar sein.

War sonst noch was in den letzten zwei Wochen?…

Naja, zum Einen das hilfreiche Gespräch mit Christiane zur Gründerberatung. Diverse organisatorische Aufgaben, wie z.B. die Suche nach dem besten Buchführungstool, dem Anlegen der Kontaktadressen, Bereiche für die ersten Kundenaufträge und natürlich: zeichnen, zeichnen, zeichnen. Leider können wir (noch) nicht alle neuen Zeichnungen veröffentlichen. Dafür aber ein kleines Bild zum Wochenrückblick 🙂

bei uns ging es drunter und drüber... Personen und Aussagen sind natürlich frei erfunden...
Bei uns ging es drunter und drüber. Personen und Aussagen sind natürlich frei erfunden…

Wer hat: Schöne restliche Urlaubszeit. Wer’s wie wir macht: Viel Spaß beim: – Hobby zum Beruf machen – aber Euch allen: Bis nächsten Montag 🙂

Daniel und Christian

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Comments

One thought on “Panik im Gewerbeamt – Der (2) Wochenrückblick”

  • Da hat man es in der Provinz deutlich leichter: Zur Gemeinde radeln, das richtige Zimmer suchen (gibt nur vier oder fünf), anklopfen und reingehen, nach 10 Minuten ist der Käse gebissen. Und mein Radl hab ich danach auch wieder schnell gefunden. 🙂

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