Neujahrsschmerz

Zuerst möchten wir euch einen “guten Rutsch” und ein erfolgreiches neues Jahr wünschen. Wir blicken auf viele Beiträge zurück und sind guter Dinge, dass es im nächsten Jahr so weitergehen wird.

Aus der “sonstigen Tätigkeit” neben Visual-Braindump:

Leider bin ich nicht ganz glücklich mit dem Jahreswechsel. Schließlich wird unser Team so, wie es in diesem Jahr der Fall war, im neuen Jahr nicht mehr bestehen. Wir sind “Consultants”, streifen von einem Projekt ins Nächste… Aber irgendwie haben wir es geschafft, in den letzten (ca. 24 Monaten) in einem Projekt oder mindestens am gleichen Ort zu arbeiten. Nun sind die Projekte zu großen Teilen abgeschlossen. Einige bleiben, aber im Großen und Ganzen verteilen wir uns auf neue Tätigkeiten – an teils unterschiedlichen Orten.

Aber wie läuft das mit der Teambildung?
Neben den Phasen der Teambildung führte meiner Meinung nach ein passender Mix verschiedener, aber sehr ausgeprägten Persönlichkeiten eine große Rolle. Auch die Verbindung mit einer gewissen Rückzugsmöglichkeit entspannte bei kleineren Querelen und half bei einer, ebenfalls distanzierten, Betrachtungsweise der unterschiedlichen Haltungen (diese ad-hoc-Emotionalität ist eh nicht ganz meine Sache :-).

Dieses “alle in einen Käfig und wieder kommen, wenn das Team ‘gebuildet’ ist”, mag bei Meerschweinchen oder Wolfsrudeln funktionieren… Die (aus meiner Sicht) grundlegende Voraussetzung für einen erfolgreichen Teamfindungsprozess ist hingegen der ehrliche Umgang miteinander. Als Voraussetzung dient diese Grundhaltung dem offenen Austausch von Meinungen, Gefühlen und fachlichen Präferenzen. Der Austausch wiederum fördert das Verständnis untereinander und somit der Akzeptanz der einzelnen Personen als Menschen. Diese muss nicht zwangsläufig zur “Friede-Freude-Eierkuchen” und “Best-Friends-Forever” Mentalität führen, aber nur wer die hier aufgeführte Sicht auf sein Gegenüber hat, kennt die jeweiligen Grenzen der einzelnen Personen (und darf diese auch gelegentlich strapazieren :-).
Verglichen mit einem Ei, sind solche Schalen/Verbindungen von außen schwer zu durchbrechen. Einzig der innere Zusammenhalt ist wesentlich und hält möglicherweise länger als der Rahmen einer gemeinsamen Tätigkeit in einem bestimmten Umfeld. Riskant ist einzig die Grundhaltung. Denn diese sollte gewollt und nicht vorgetäuscht sein. Irgendwie kommt irgendwann der wahre Charakterzug ans Licht. Möglicherweise ist dies schädlicher, als ein früheres “Abgrenzen” der persönlichen Haltungen.

Aber: Nicht nur, weil dies in diesem Jahr sehr gut geklappt hat sondern weil ich gerne und jederzeit wieder in das “Team-Ei” schlüpfen würde, bedanke ich mich für ein erfolgreiches Jahr 2014 und freue mich auf den Aufbau neuer Teams, Grundhaltungen, Ansichten und weitere Strapazen mit einem kleinen Bild zum Thema.

 

Danke für die erfolgreichen Monate. Teamfindung - Erfolgreich
Danke für die erfolgreichen Monate. Teamfindung – Erfolgreich

 

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